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OverviewNotstände sind oftmals nicht für den Staat, sondern für die Freiheits- und Gleichheitsrechte der Menschen ein existenzielles Risiko. Ausgehend von dieser Beobachtung analysiert Max Milas die menschenrechtliche Notstandsspruchpraxis in Europa, Amerika, Afrika und den Vereinten Nationen. Er zeigt, dass die menschenrechtlichen Kontrollinstitutionen in ihrer Notstandsspruchpraxis größtenteils einheitliche Notstandsmaßstäbe etabliert haben, die sie trotz unterschiedlicher Normgrundlagen einheitlich anwenden. Die regionale Ausdifferenzierung der Menschenrechte führt für das Notstandsrecht nicht zu einem fragmentierten Menschenrechtsschutz. Stattdessen haben die menschenrechtlichen Kontrollinstitutionen ein vereinheitlichtes Notstandsrecht geschaffen, das situativ angepasst angewendet wird und - vermittelt über die Legitimität der Kontrollinstitutionen - dem Schutz des jeweiligen Menschenrechtssystems dient. Full Product DetailsAuthor: Max MilasPublisher: Mohr Siebeck Imprint: Mohr Siebeck ISBN: 9783161648397ISBN 10: 3161648390 Pages: 480 Publication Date: 31 March 2026 Audience: Professional and scholarly , Professional & Vocational Format: Hardback Publisher's Status: Forthcoming Availability: Not yet available This item is yet to be released. You can pre-order this item and we will dispatch it to you upon its release. Language: German Table of ContentsEinleitung A. Erkenntnisinteresse B. Aufbau und Methode Kapitel 1: Der Ausnahmezustand in der europäischen Menschenrechtskonvention A. Das System des europäischen Menschenrechtsschutzes B. Der Ausnahmezustand in der europäischen Notstandsspruchpraxis C. Die Notstandsspruchpraxis als Menschenrechtssystemschutz Kapitel 2: Der Ausnahmezustand in der amerikanischen Menschenrechtskonvention A. Das System des amerikanischen Menschenrechtsschutzes B. Der Ausnahmezustand in der amerikanischen Notstandsspruchpraxis C. Die Notstandsspruchpraxis als Menschenrechtssystemschutz D. Zusammenfassung Kapitel 3: Der Ausnahmezustand in der afrikanischen Charta der Menschenrechte und der Rechte der Völker A. Das System des afrikanischen Menschenrechtsschutzes B. Der Ausnahmezustand in der afrikanischen Notstandsspruchpraxis C. Die Notstandsspruchpraxis als Menschenrechtssystemschutz D. Zusammenfassung Kapitel 4: Der Ausnahmezustand im internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte A. Das System des universellen Menschenrechtsschutzes B. Der Ausnahmezustand in der universellen Notstandsspruchpraxis C. Die Notstandsspruchpraxis als Menschenrechtssystemschutz D. Zusammenfassung Konklusion: Die Notstandsspruchpraxis als Menschenrechtssystemschutz A. Das Primat der Notstandsmaßnahme in der vereinheitlichenden Notstandsspruchpraxis B. Legitimierungsstrategien in der menschenrechtlichen NotstandsspruchpraxisReviewsAuthor InformationGeboren 1995; Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Münster und der University of Sydney (Australien); Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für öffentliches Recht, Völker- und Europarecht sowie empirische Rechtsforschung der Universität Münster; Rechtsreferendariat am Hanseatischen Oberlandesgericht (Hamburg); Wissenschaftlicher Mitarbeiter, GÖRG (Umwelt- und Planungsrecht), Hamburg. Tab Content 6Author Website:Countries AvailableAll regions |
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