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OverviewDie Geschichte der Hühnerzucht beginnt in den Wäldern Süd- und Südostasiens, wo das rote Dschungelhuhn, ein flinker, hell gefiederter Vogel mit einem durchdringenden Ruf und einem misstrauischen Temperament, die Ränder menschlicher Siedlungen durchstreifte. Die frühesten Interaktionen zwischen Mensch und Dschungelgeflügel waren opportunistisch: Vögel, die von verschüttetem Getreide und Lebensmittelabfällen angezogen wurden, suchten in der Nähe von Lagern und frühen Dörfern nach Nahrung, während die Menschen Eier ernteten oder Individuen für Fleisch oder rituelle Zwecke einsperrten. Im Laufe der Zeit entwickelte sich eine wechselseitige Beziehung. Die Vögel fanden zuverlässige Kalorien und Zuflucht vor einigen Raubtieren in der Nähe von Menschen; Der Mensch entdeckte ein kleines, produktives Tier, dessen Fortpflanzungszyklus, seine Bereitschaft zum Fressen und seine Toleranz gegenüber der Gefangenschaft nach seinen Bedürfnissen gestaltet werden konnten. Dieses allmähliche Zusammenleben - und nicht ein einzelnes Ereignis - markiert den Beginn der Domestizierung. Domestizierung erfordert mehr als nur Zähmung. Dabei geht es darum, die Genetik einer Population durch Selektion zu verändern, sei es absichtlich oder zufällig. Individuen mit verminderter Flatterhaftigkeit, höherer Toleranz gegenüber Menschenansammlungen, größeren Gelegetieren oder einer Neigung zu häufigem Legen würden näher an menschlichen Siedlungen bleiben und sich dort fortpflanzen. Die schreckhafteren, saisonalen Schichten würden die Menschen meiden und weniger zur nächsten Generation in den Dörfern beitragen. Über viele Generationen hinweg veränderte eine solche ungeplante Selektion die durchschnittlichen Merkmale der Population. Später verstärkte der Mensch diese Veränderungen durch gezielte Züchtung. Archäologische und genetische Beweise deuten auf mehrere Zentren und Wellen der Domestizierung hin. Das rote Dschungelhuhn ist der primäre Vorfahre, aber die Introgression durch andere Dschungelhuhnarten, wie z. B. das graue Dschungelhuhn, trug zum genetischen Teppich des Haushuhns bei, einschließlich Gefieder- und Hautfarbenvarianten. Handelsrouten und menschliche Migration verbreiteten frühe Haushühner entlang von Flusstälern, Küsten und Karawanenpfaden. Im ersten Jahrtausend v. Chr. hatten die Hühner den Nahen Osten und das Mittelmeer erreicht. Sie passten sich aufgrund ihrer geringen Körpergröße, der schnellen Generationszeit und der flexiblen Ernährung schnell an unterschiedliche klimatische Regime und Haltungssysteme an. Die kulturelle Adoption war unterschiedlich. In einigen Gesellschaften war der erste weithin anerkannte Wert des Huhns nicht Fleisch oder Eier, sondern rituelle Symbolik und Hahnenkämpfe - eine Praxis, die versehentlich nach Merkmalen wie Aggression und körperlicher Stärke bei Männchen selektierte. An anderer Stelle diente die Krähe des Huhns als Zeitmesser vor mechanischen Uhren und bettete die Vögel in den Tagesrhythmus ein. Die kulinarische Nutzung nahm zu, als sich die großen Agrarkulturen stabilisierten. Mit der Intensivierung des Getreideanbaus wurden überschüssiges Getreide und Verarbeitungsnebenprodukte mit Geflügel gefüttert, was die Bindung zwischen Mensch und Huhn stärkte. Als Eisenwerkzeuge die Lagerung und Tischlerei verbesserten, reduzierten sicherere Ställe und Getreidespeicher die Prädation und unterstützten das Wachstum der Herde. Full Product DetailsAuthor: Doris LiberPublisher: Independently Published Imprint: Independently Published Dimensions: Width: 15.20cm , Height: 1.50cm , Length: 22.90cm Weight: 0.390kg ISBN: 9798275468564Pages: 290 Publication Date: 21 November 2025 Audience: General/trade , General Format: Paperback Publisher's Status: Active Availability: Available To Order We have confirmation that this item is in stock with the supplier. It will be ordered in for you and dispatched immediately. Language: German Table of ContentsReviewsAuthor InformationTab Content 6Author Website:Countries AvailableAll regions |
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